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Das Energiegesetz ist wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll

Leserbrief von Thomas Affentranger

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. sagte: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Die Gegner des Energiegesetzes glauben weiterhin an die fossilen Energieträger und den riskanten Atomstrom und meinen, Anreize zum Energiesparen und die Förderung von erneuerbaren Energien seien nicht nötig. Die Gegner schüren hierfür absurde Ängste, dass wir nicht mehr warm duschen, Bananen kaufen und in die Ferien vereisen können. Dass Geräte effizienter werden und die erneuerbare Energie billiger wird, berücksichtigen sie in ihrer Rechnung nicht. Die Forschung für erneuerbare Energien geht zum Glück weiter. Tesla will dieses Jahr erste Photovoltaik-Dächer bauen, dessen Panels wie Ziegel aussehen, aber länger halten und eine bessere Dämmung ermöglichen. Für die Schweizer Wirtschaft gibt es die Möglichkeit in diesem aufstrebenden Markt aktiv mitzumachen und ihre hochtechnologischen Produkte zu verkaufen. Statt Milliarden für den Bau in ein Kernkraftwerk mit seinen hohen Folgekosten zu investieren und viel Geld für Öl, Gas und Uran ins Ausland zu bezahlen, sollten wir auf die einheimischen Energiequellen setzen. Deshalb sehe ich dieses Gesetz wirtschaftlich und ökologisch als Chance und sage ja dazu.

Thomas Affentranger, Zofingen